Stockfotografie und ihre Folgen

24.01.2009
Westend61

Jahre lang habe ich mich gegen die Stock Fotografie gewehrt. Warum ich nun doch seit 2017 mein Stockprotfolio aufbaue erfährst Du in diesem Artikel.

Mein Weg in die Professionelle Fotografie führte mich über den Weg der Fotoassistenz. Studieren war noch nie mein und 3 Jahre lange eine Ausbildung zu absolvieren schien mir irgendwie falsch. Ich nutzt also meine Zeit um für mehr als 40 verschiedene Fotografen zu arbeiten. In dieser Zeit lernte ich nicht nur den Umgang mit der Kamera, sondern vor allem auch auf wieviele unterschiedliche  Arten und Weisen mit Kunden umgegangen wurde. Die wenigsten Fotografen produzierten damals bewusst für den Stock Markt.  Meist wurden alte Produktionen für eine Zweitverwertung  zu Getty und Corbis gegeben.

“ Die Stockfotografie hat mit den Spaß an der Auftragsfotografie zurück gegeben ”

Mit dem Aufkommen der Mikrostockagenturen brach der „alte“ Stockmarkt zusammen. Die Umsätze gingen dramatisch zurück. In dieser Zeit habe ich mit dem Aufbau meines eigenen Portfolios begonnen und für erste eigene Kunden fotografiert.

Die „alten Hasen“ unter den Fotografen stöhnten zu der Zeit über den Stockmarkt und rieten mir ab Stockbilder zu produzieren. Ich konzentrierte mich also ausschließlich auf die Neukundenakquise und bastelte fleißig an meiner Mappe um damit zu den großen und kleinen Agenturen Deutschlands zu laufen.

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birds view of couple standing in modern design kitchen with glass facade surrounded by lush garden
senior woman with headphones dancing in the ocean shore

Ich war online sehr aktiv und so bekomm ich auch hin und wieder Email von Stockagenturen, die mich einluden für sie zu produzieren.Diese Mails wurde meist einfach nur ignoriert und ich ging voller vertrauen meinen eigenen Weg…